Vorsatz für 2008 oder: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht. Gehen sie zu ihrem Bürgeramt - unterstützen sie das Volksbegehren „Tempelhof bleibt Flughafen“. Berlin will seine Identität - auch mit seinem weltberühmten Flughafen Tempelhof - behalten.
Vorsatz für 2008 oder: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht.
Gehen sie zu ihrem Bürgeramt - unterstützen sie das Volksbegehren „Tempelhof bleibt Flughafen“
Berlin will seine Identität - auch mit seinem weltberühmten Flughafen Tempelhof - behalten.
Deshalb haben Berliner Bürger ihre Bildersammlung mit über 800 Fotos von Tempelhof ins Internet gestellt. Verbunden ist die Internetseite mit einem eindeutigen Aufruf gegen die Schließung des Flughafens Tempelhof.
Die Initiatoren dieser Seite, selbst SPD-Wähler, sind mit dem Altkanzler Helmut Schmidt einer Meinung. Dieser sprach sich eindeutig für den Erhalt des Flughafens aus: „Berlin sollte Tempelhof nicht aufgeben. Die Hauptstadt der Republik darf jetzt die große und letzte Chance nicht verpassen, einen bundesweit einmaligen Standortvorteil zu nutzen: einen Flughafen in unmittelbarer Nähe der Innenstadt."
Wir bitten alle Berlinerinnen und Berliner, sich gegen die Schließungsabsicht des Berliner Senates und damit auch gegen Wowereit zu stellen. Wir fordern den Regierenden Klaus Wowereit auf, seinen Höhenflug - jenseits der Berliner Bürger - zu beenden und wieder in der Mitte seiner Bürger zu landen. Herr Wowereit, verhindern Sie Ihre Bruchlandung - beenden Sie Ihre Ignoranz und Arroganz gegenüber ihren Wählern und der Berlinerinnen und Berliner.
Auch wir, die Betreiber dieser Internetseite, gehören zu den Bürgern dieser Stadt, die (bisher) mit über 60 Prozent Zustimmung, mit unseren regierenden Bürgermeister Wowereit sehr zufrieden oder zufrieden sind. Diese Zustimmung ist im Moment im Sinken und auch wir folgen der normativen Kraft des Faktischen! Und wenn Herr Pflüger mit seiner Meinung zum Flughafen Tempelhof - im Konsens mit der Berliner Bevölkerung und über die Parteigrenzen hinweg - Recht hat, dann ist das eben so!
Wir, Befürworter des Flughafens Tempelhof werden auch gerne als Ewiggestrige bzw. Rosinenbombergeneration, BZ-Leser und/oder der Wirtschaft nahe stehenden Parteien und Organisationen zugeordnet. Der Flughafen Tempelhof ist nicht die primäre Angelegenheit der oben genannten Gruppierungen oder eines Friedbert Pflüger, es eine parteiübergreifende Angelegenheit aller Berliner - und es geht uns nicht um das Lamentieren oder Nostalgie, sondern um Standortvorteile, wirtschaftliche Interessen, Zukunftschancen und auch um die Identität unserer Stadt.
Wir alle sind Berlin und in den Anhängern aller politischen Parteien gibt es eindeutige Mehrheiten gegen die Schließung Tempelhofs. Die Berliner SPD lässt Wowereit gewähren: Die Genossen kuschen devot vor Wowereit; es ist kein Widerspruch zu vernehmen.
Es gibt in der Berliner Bevölkerung einen großen Konsens zum Thema City-Airport. Über 70% aller Berliner sind gegen die Schließung und 128.341 haben schon für Tempelhof unterschrieben. Es liegt an uns, ob der Flughafen Tempelhof in den Buchdeckeln der Geschichtsbücher verschwindet.
Deshalb, keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Wir appellieren deshalb an alle Bürger dieser Stadt: Gehen sie zu ihrem Bürgeramt und unterstützen sie das Volksbegehren „Tempelhof bleibt Flughafen“
Wir Berliner müssen kritisch nachfragen
Die Länderfusion mit Brandenburg blieb aus und Berlin wird künftig keinen einzigen Flughafen mehr haben. Viele Arbeitsplätze werden nach Brandenburg verlagert und auf die Steuereinnahmen aus dem Flughafenbetrieb muss Berlin verzichten. Der Wirtschaftstandort Berlin wird dadurch geschwächt. Auf die Rolle des Ergänzung- bzw. Entlastungsflughafen bereiten sich in Brandenburg die Flughäfen Finow und Schönhagen vor - ohne damit den viel zitierten Bau des Flughafens BBI zu gefährden. Den Berlinern Steuerzahler bleibt ab Oktober 2008 ein Flughafen als Brachliegendes Land das dem Steuerzahler Millionen Euro jährlich kosten wird.
Berlin soll Standortvorteile aufgeben - Brandenburg profitiert vom BBI deutlich mehr - lehnt aber die Länderfusion ab. Es gibt keinen Interessenausgleich und uns als Berliner kommen diese Bedingungen für den BBI unredlich vor.
Eine Nachbesserung zugunsten der Berliner ist dringend notwendig.
2007 haben Tegel, Tempelhof und Schönefeld mit über 20 Mio. Passagieren 240 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet - ab 2011 wird Berlin an diesem enormen Markt " Flughafenbetrieb " nicht mehr beteiligt sein! Diese maßgebliche Verlagerung von Wirtschaftskraft von Berlin nach Brandenburg motiviert uns, für Berlin den Flughafen Tempelhof zu erhalten! Berlin ist im Wettstreit um Investoren, ein Konkurrent von Brandenburg! Und wenn heute absehbar ist, dass für den künftigen BBI ein Ergänzung- bzw. Entlastungsflughafen nötig wird, dann steht Berlin Tempelhof diese Rolle zu und darf nicht auch noch den Brandenburgern widerstandslos überlassen werden.
Aktion: Wir wollen Ihre Bilder!
Auf unserer Internetseite werden alle Berlinerinnen und Berliner auch aufgerufen, ihre Bilder vom Flughafen Tempelhof zuzusenden. Das Motto: Wir wollen Ihre Bilder! Schicken Sie uns Ihre interessantesten, schönsten Aufnahmen zum Thema „Flughafen Tempelhof“. Diese Bilder können Sie uns online über unsere Internetseite (siehe Menüpunkt „Datei hochladen“), als auch per Email zuschicken. Diese Bilder und Ihre Geschichte dazu werden in der „Besucher-Galerie“ auf unserer Homepage veröffentlicht. Haben auch Sie Tempelhof-Fotos? - Dann vervollständigen Sie das Online-Album! Machen Sie mit Ihrem persönlichen Beitrag sichtbar, dass Tempelhof zu Berlin gehört - und dass man "Berliner Identität" nicht einfach schließen kann.
Weitere Informationen / Kontakt web: http://tempelhof-bleibt-flughafen.de mail: info@tempelhof-bleibt-flughafen.de
Autor: kerner.de- Redaktion, verfasst am 19.01.2008